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	<title>Herder Physik-ProjektWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-07T00:20:27Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3591</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-19T14:37:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung für Wärmeleitung , Gleichung für Impulserhaltung  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Graphic klein.pdf|mini|Ra-$$\alpha^*$$ Graph]]&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Gemessen haben wir durch einen Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Oberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizplatte eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine gleichmäßige Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung mit einem Handy und den Thermometern aufgenommen und für spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, also ein Verhältnis von Auftriebskraft und der dagegen wirkenden inneren Reibung definiert wird, ist sie gleich für unterschiedliche Stoffe und Parameter. Sie ist also universell für alle Situationen gültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rayleigh-Nummer (Ra): ===&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist eine dimensionslose Zahl, die in der Thermodynamik und Strömungsmechanik verwendet wird, um die Wechselwirkung zwischen Wärmeübertragung und Fluidströmung zu beschreiben. Sie ist besonders wichtig bei der Analyse von natürlichen Konvektionseinflüssen, also der Strömung eines Fluids, die durch Temperaturunterschiede hervorgerufen wird. Sie beschreibt unter anderem ein Verhältnis zwischen $$\Delta T$$ und $$H$$, bei welchem unter anderem Viskositätskraft und Auftriebskraft im gleichen Verhältnis stehen. Das gilt für alle Fluide und Gase, da die Auftriebs- sowie Viskoss-Kraft aus stoffspezifischen Paramtern hergeleitet werden. Bei einer &amp;quot;kritischen&amp;quot; Rayleigh-Zahl ändert sich der Zustand der Wärmeübertragung im Fluid, das heißt, dass das Verhältnis einen kritischen Punkt erreicht, ab welchem eine andere Art der Wärmeübertragung effizienter ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir messen die kritische Rayleigh-Zahl bei welcher Konvektion bzw. instabile Konvektion anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist das Produkt aus der Grashof-Zahl (Gr) und der Prandtl-Zahl (Pr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$Ra = Gr \cdot Pr$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Prandtl-Zahl (Pr): ====&lt;br /&gt;
Die Prandtl-Zahl beschreibt das Verhältnis der Dicke zwischen Geschwindigkeitsgrenzschicht und Temperaturgrenzschicht oder das Verhältnis zwischen Impulstransport und Energietransport durch Wärmeleitung. Anders gesagt erklärt sie, wie gut ein Fluid darin ist, Wärme durch Konduktion zu leiten im Verhältnis dazu wie gut es darin ist, Wärme Konvektion durch zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Grashof-Zahl (Gr) ====&lt;br /&gt;
Diese Zahl beschreibt das Verhältnis der aufsteigenden thermischen Kräfte zur viskosen Dämpfung im Fluid. Sie ist ein Maß dafür, wie stark die Temperaturunterschiede im Fluid die Strömung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gleichung für die Rayleigh-Zahl Ra:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ra_{l,c} = \frac{g \cdot \beta}{v \cdot \alpha} \cdot (T_{h} - T_0) \cdot (L \cdot W \cdot h)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ra = \frac{h^3 \cdot \rho^2 \cdot c \cdot g \cdot \gamma \cdot \Delta T}{\eta \cdot k} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Unser theoretischer Wert Ra = 657.5 für stabile Konvektion stimmt nicht&lt;br /&gt;
mit dem gemessenen Wert von Ra = 2146 überein. Dies liegt an den vielen vereinfachenden&lt;br /&gt;
Annahmen, die wir treffen mussten, um unsere Theorie zu lösen.&lt;br /&gt;
Unser Aufbau&lt;br /&gt;
Der Aufbau unterscheidet sich von unserem theoretischen Modell wie folgt: Der Aufbau in x&lt;br /&gt;
und y Richtung nicht annähernd ∞. Des weiteren gibt es einerseits keine Platte über unserer&lt;br /&gt;
Oberfläche (welche eventuelle &amp;quot;Wellentäler” und &amp;quot;Wellenberge” verhindern würde) und außerdem&lt;br /&gt;
nimmt unsere Theorie an, dass sich die oberste Schicht von Teilchen nicht bewegt.&lt;br /&gt;
Des Weiteren vereinfachen wir die physikalischen Prozesse mit der Boussinesq-Approximation,&lt;br /&gt;
welche bei Temperaturunterschieden von unter 40 K noch relativ exakt sein sollte, aber trotzdem&lt;br /&gt;
einen kleinen Fehler einführt. Dennoch liegen wir in der gleichen Größenordnung und der Prozess&lt;br /&gt;
verläuft wie von der Theorie beschrieben.&lt;br /&gt;
Wir wissen, wie typische Rayleigh-Zellen aussehen sollten. Es ist sinnvoll anzunehmen, dass sie&lt;br /&gt;
nahezu kongruent bleiben, wenn H sich ändert (je größer H, desto kleiner die Abweichung), was&lt;br /&gt;
durch die Formel impliziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und&lt;br /&gt;
gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die&lt;br /&gt;
Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum&lt;br /&gt;
Beispiel durch h ,∆T und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3587</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3587"/>
		<updated>2025-06-19T14:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung für Wärmeleitung , Gleichung für Impulserhaltung  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Graphic klein.pdf|mini|Ra-$$\alpha^*$$ Graph]]&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Gemessen haben wir durch einen Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Oberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizplatte eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine gleichmäßige Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung mit einem Handy und den Thermometern aufgenommen und für spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, also ein Verhältnis von Auftriebskraft und der dagegen wirkenden inneren Reibung definiert wird, ist sie gleich für unterschiedliche Stoffe und Parameter. Sie ist also universell für alle Situationen gültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rayleigh-Nummer (Ra): ===&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist eine dimensionslose Zahl, die in der Thermodynamik und Strömungsmechanik verwendet wird, um die Wechselwirkung zwischen Wärmeübertragung und Fluidströmung zu beschreiben. Sie ist besonders wichtig bei der Analyse von natürlichen Konvektionseinflüssen, also der Strömung eines Fluids, die durch Temperaturunterschiede hervorgerufen wird. Sie beschreibt unter anderem ein Verhältnis zwischen $$\Delta T$$ und $$H$$, bei welchem unter anderem Viskositätskraft und Auftriebskraft im gleichen Verhältnis stehen. Das gilt für alle Fluide und Gase, da die Auftriebs- sowie Viskoss-Kraft aus stoffspezifischen Paramtern hergeleitet werden. Bei einer &amp;quot;kritischen&amp;quot; Rayleigh-Zahl ändert sich der Zustand der Wärmeübertragung im Fluid, das heißt, dass das Verhältnis einen kritischen Punkt erreicht, ab welchem eine andere Art der Wärmeübertragung effizienter ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir messen die kritische Rayleigh-Zahl bei welcher Konvektion bzw. instabile Konvektion anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist das Produkt aus der Grashof-Zahl (Gr) und der Prandtl-Zahl (Pr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$Ra = Gr \cdot Pr$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Prandtl-Zahl (Pr): ====&lt;br /&gt;
Die Prandtl-Zahl beschreibt das Verhältnis der Dicke zwischen Geschwindigkeitsgrenzschicht und Temperaturgrenzschicht oder das Verhältnis zwischen Impulstransport und Energietransport durch Wärmeleitung. Anders gesagt erklärt sie, wie gut ein Fluid darin ist, Wärme durch Konduktion zu leiten im Verhältnis dazu wie gut es darin ist, Wärme Konvektion durch zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Grashof-Zahl (Gr) ====&lt;br /&gt;
Diese Zahl beschreibt das Verhältnis der aufsteigenden thermischen Kräfte zur viskosen Dämpfung im Fluid. Sie ist ein Maß dafür, wie stark die Temperaturunterschiede im Fluid die Strömung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gleichung für die Rayleigh-Zahl Ra:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ra_{l,c} = \frac{g \cdot \beta}{v \cdot \alpha} \cdot (T_{h} - T_0) \cdot (L \cdot W \cdot h)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''    Ra = \frac{h^3 \cdot \rho^2 \cdot c \cdot g \cdot \gamma \cdot \Delta T}{\eta \cdot k}'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl Unser theoretischer Wert Ra = 657.5 für stabile Konvektion stimmt nicht&lt;br /&gt;
mit dem gemessenen Wert von Ra = 2146 überein. Dies liegt an den vielen vereinfachenden&lt;br /&gt;
Annahmen, die wir treffen mussten, um unsere Theorie zu lösen.&lt;br /&gt;
Unser Aufbau&lt;br /&gt;
Der Aufbau unterscheidet sich von unserem theoretischen Modell wie folgt: Der Aufbau in x&lt;br /&gt;
und y Richtung nicht annähernd ∞. Des weiteren gibt es einerseits keine Platte über unserer&lt;br /&gt;
Oberfläche (welche eventuelle &amp;quot;Wellentäler” und &amp;quot;Wellenberge” verhindern würde) und außerdem&lt;br /&gt;
nimmt unsere Theorie an, dass sich die oberste Schicht von Teilchen nicht bewegt.&lt;br /&gt;
Des Weiteren vereinfachen wir die physikalischen Prozesse mit der Boussinesq-Approximation,&lt;br /&gt;
welche bei Temperaturunterschieden von unter 40 K noch relativ exakt sein sollte, aber trotzdem&lt;br /&gt;
einen kleinen Fehler einführt. Dennoch liegen wir in der gleichen Größenordnung und der Prozess&lt;br /&gt;
verläuft wie von der Theorie beschrieben.&lt;br /&gt;
Wir wissen, wie typische Rayleigh-Zellen aussehen sollten. Es ist sinnvoll anzunehmen, dass sie&lt;br /&gt;
nahezu kongruent bleiben, wenn H sich ändert (je größer H, desto kleiner die Abweichung), was&lt;br /&gt;
durch die Formel impliziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und&lt;br /&gt;
gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die&lt;br /&gt;
Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum&lt;br /&gt;
Beispiel durch h ,∆T und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3585</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-19T14:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Die Rayleigh-Nummer (Ra): */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung für Wärmeleitung , Gleichung für Impulserhaltung  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
[[Datei:Graphic klein.pdf|mini|Ra-$$\alpha^*$$ Graph]]&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Gemessen haben wir durch einen Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Oberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizplatte eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine gleichmäßige Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung mit einem Handy und den Thermometern aufgenommen und für spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, also ein Verhältnis von Auftriebskraft und der dagegen wirkenden inneren Reibung definiert wird, ist sie gleich für unterschiedliche Stoffe und Parameter. Sie ist also universell für alle Situationen gültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rayleigh-Nummer (Ra): ===&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist eine dimensionslose Zahl, die in der Thermodynamik und Strömungsmechanik verwendet wird, um die Wechselwirkung zwischen Wärmeübertragung und Fluidströmung zu beschreiben. Sie ist besonders wichtig bei der Analyse von natürlichen Konvektionseinflüssen, also der Strömung eines Fluids, die durch Temperaturunterschiede hervorgerufen wird. Sie beschreibt unter anderem ein Verhältnis zwischen $$\Delta T$$ und $$H$$, bei welchem unter anderem Viskositätskraft und Auftriebskraft im gleichen Verhältnis stehen. Das gilt für alle Fluide und Gase, da die Auftriebs- sowie Viskoss-Kraft aus stoffspezifischen Paramtern hergeleitet werden. Bei einer &amp;quot;kritischen&amp;quot; Rayleigh-Zahl ändert sich der Zustand der Wärmeübertragung im Fluid, das heißt, dass das Verhältnis einen kritischen Punkt erreicht, ab welchem eine andere Art der Wärmeübertragung effizienter ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir messen die kritische Rayleigh-Zahl bei welcher Konvektion bzw. instabile Konvektion anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rayleigh-Zahl ist das Produkt aus der Grashof-Zahl (Gr) und der Prandtl-Zahl (Pr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$Ra = Gr \cdot Pr$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Prandtl-Zahl (Pr): ====&lt;br /&gt;
Die Prandtl-Zahl beschreibt das Verhältnis der Dicke zwischen Geschwindigkeitsgrenzschicht und Temperaturgrenzschicht oder das Verhältnis zwischen Impulstransport und Energietransport durch Wärmeleitung. Anders gesagt erklärt sie, wie gut ein Fluid darin ist, Wärme durch Konduktion zu leiten im Verhältnis dazu wie gut es darin ist, Wärme Konvektion durch zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Grashof-Zahl (Gr) ====&lt;br /&gt;
Diese Zahl beschreibt das Verhältnis der aufsteigenden thermischen Kräfte zur viskosen Dämpfung im Fluid. Sie ist ein Maß dafür, wie stark die Temperaturunterschiede im Fluid die Strömung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gleichung für die Rayleigh-Zahl Ra:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Ra_{l,c} = \frac{g \cdot \beta}{v \cdot \alpha} \cdot (T_{h} - T_0) \cdot (L \cdot W \cdot h)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''    Ra = \frac{h^3 \cdot \rho^2 \cdot c \cdot g \cdot \gamma \cdot \Delta T}{\eta \cdot k}'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter. Wir haben unseren Ansatz bewiesen, dass die Konvektion stattfindet, nachdem eine bestimmte kritische Rayleigh-Zahl überschritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3575</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-19T14:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung für Wärmeleitung , Gleichung für Impulserhaltung  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Gemessen haben wir durch einen Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Oberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizplatte eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine gleichmäßige Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung mit einem Handy und den Thermometern aufgenommen und für spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter. Wir haben unseren Ansatz bewiesen, dass die Konvektion stattfindet, nachdem eine bestimmte kritische Rayleigh-Zahl überschritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3572</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3572"/>
		<updated>2025-06-19T14:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3571</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3571"/>
		<updated>2025-06-19T14:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg} 23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3570</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-19T14:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
\url{https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.clearcoproducts.com/pdf/heat-transfer-fluids/NP-PSF-50cSt-Silicone-Heat-Transfer-Fluid.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.reddit.com/r/mildlyinteresting/comments/cabuo3/these_convection_currents_in_my_bowl_of_miso_soup/}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://de.wikipedia.org/wiki/Rayleigh-Zahl}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.hellermanntyton.at/binaries/content/assets/downloads/at/datenblatter/01-wacker-silikone/siliconefluidsakde.pdf}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg} 23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.youtube.com/watch?v=kQ7k0Mu476Q}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;br /&gt;
\url{https://www.youtube.com/watch?v=uAHuWD1i82A}23.01.2025&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3567</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3567"/>
		<updated>2025-06-19T13:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3566</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3566"/>
		<updated>2025-06-19T13:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{multicols}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von $$675,5.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von 675,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3565</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3565"/>
		<updated>2025-06-19T13:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Erfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{multicols}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von **675{,}5**.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von **675{,}5**.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3564</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3564"/>
		<updated>2025-06-19T13:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
Ra \in [0, 2000] \quad \text{Bei höheren Werten von } n = 2 \text{ oder mehr, tritt dies nicht auf.}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurve ist eine Neutralstabilitätskurve.  &lt;br /&gt;
Normalerweise ist der Wert, den wir im System einstellen, $$Ra$$ (Rayleigh-Zahl) und nicht die Wellenzahl $$\alpha$$,  &lt;br /&gt;
da letztere zufällig und ungleichmäßig über die Oberfläche verteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{multicols}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve der $$Ra$$-Werte wurde für $$\sigma = 0$$ erstellt, was bedeutet, dass die $$Ra{-}\alpha$$-Paare, die darin auftreten, ein $$\sigma &amp;lt; 0$$ haben und somit mit der Zeit zerfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das $$\sigma$$ kann als proportional zum vertikalen Abstand von der Funktion betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
Daher wird für jede Anfangswellenzahl $$\alpha$$ jene am stärksten verstärkt, die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von **675{,}5**.&lt;br /&gt;
\alpha^* = \frac{\pi}{\sqrt{2}}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht — also dem Extrempunkt.  &lt;br /&gt;
Laut der Theorie beginnt die Konvektion bei einer Rayleigh-Zahl von **675{,}5**.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3563</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3563"/>
		<updated>2025-06-19T13:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neuen Erkenntnisse setzen wir in die vorherigen Formeln ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t}(-\nabla^2 \tilde{v}) \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \left( -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 (-\sigma(D^2 - \alpha^2) v^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* - g \rho_0 \beta (-\alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu(D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Umformungen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen anhand der Gleichungen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$, dass die Instabilität beginnt, sobald $$\sigma$$ sein Vorzeichen wechselt.  &lt;br /&gt;
Also betrachten wir den Fall $$\sigma = 0$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\sigma \rho_0 (D^2 - \alpha^2) v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* + g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big|_{\sigma = 0} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* \quad \Big| \cdot (D^2 - \alpha^2) \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -g \rho_0 \beta \alpha^2 (D^2 - \alpha^2) T^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \sigma T^* + v^* \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k (D^2 - \alpha^2) T^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^2 - \alpha^2) T^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitution ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
= \frac{-g \beta \rho_0 \alpha^2 \rho_0 C_p (T_H - T_0)}{k H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Definitionen für kinematische Viskosität und thermische Diffusivität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nu &amp;amp;= \frac{\mu}{\rho_0}, \quad \alpha_T = \frac{k}{\rho_0 C_p} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad (D^2 - \alpha^2)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^2 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir skalieren auf den Intervall $$y \in [0, H]$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
y^* = \frac{y}{H} \quad \Rightarrow \quad dy^* = \frac{1}{H} dy \quad \Rightarrow \quad D^* = H D&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist $$D^*$$ der dimensionslose y-Ableitungsoperator.  &lt;br /&gt;
Da $$\alpha$$ in $$\sin(\alpha x)$$ vorkommt, hat es die Einheit $$1/L$$ → skalierte Wellenzahl: $$\alpha^* = H \alpha$$.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsetzen erhalten wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\left( \frac{D^{*2} - \alpha^{*2}}{H^2} \right)^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta \alpha^{*2} (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T H^3} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{-g \beta H^3 (T_H - T_0)}{\nu \alpha_T} \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Leftrightarrow \quad (D^{*2} - \alpha^{*2})^3 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} v^*&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine gewöhnliche Differentialgleichung mit Randbedingungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v = 0 \Rightarrow v^* = 0 \quad \text{für} \quad y^* = 0, 1&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein Gleiten an $$y^* = 0$$ wegen der festen Unterlage:  &lt;br /&gt;
$$u = 0 \Rightarrow \tilde{u} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow D^* v^* = 0$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schubspannung an $$y^* = 1$$ (Kontakt mit Luft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial y} = 0 \Rightarrow \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} = 0, \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} + \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0 \Rightarrow &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y \partial x} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei $$y^* = 0$$ und $$y^* = 1$$ gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T = T_0 \text{ bzw. } T_H \Rightarrow T = T^{ss} + \epsilon \tilde{T} = T^{ss} \Rightarrow \tilde{T} = 0 \Rightarrow T^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\mu (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = -g \rho_0 \beta \alpha^2 T^* &lt;br /&gt;
\Rightarrow (D^2 - \alpha^2)^2 v^* = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
v^* = A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \quad \text{mit} \quad n \in \mathbb{Z}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsetzen in die Ursprungsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
(D^{*2} - \alpha^{*2})^3 \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= -Ra \cdot \alpha^{*2} \cdot A_n \cdot \sin(n \pi y^*) \\&lt;br /&gt;
D^{*2} v^* = -n^2 \pi^2 v^* &lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow (-n^2 \pi^2 - \alpha^{*2})^3 v^* = -Ra \cdot \alpha^{*2} v^* \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad Ra &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{(n^2 \pi^2 + \alpha^{*2})^3}{\alpha^{*2}}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\alpha^* = H \alpha \quad \Rightarrow \quad \text{Plot von Ra gegen } \alpha^* \text{ ist skaliert im Vergleich zu Ra gegen } \alpha&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen $$n = 1$$, weil dies der Modus ist, der mit experimentellen Rayleigh-Zahlen übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Unser Aufbau besteht aus einer Heizplatte mit Magnetrührer, einem größeren Behälter, der bis zu einem bestimmten Füllstand mit Wasser gefüllt ist, und einem kleineren Behälter mit Silikonöl, dessen Boden das Wasser streift. Der kleinere Behälter wird durch einen am Tisch befestigten Metallstab an Ort und Stelle gehalten. Ein Computer mit Logger Lite und ein angeschlossenes LabQuest Mini mit zwei Thermometeraufsätzen: ein stabförmiger Messstab im Wasser und der andere knapp über der Öloberfläche. Darüber hinaus haben wir einen Aufzeichnungsaufbau mit weiteren Metallstäben und Aufsätzen vorbereitet, um eine Lampe und ein Telefon über dem Aufbau zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung läuft wie folgt ab: Nachdem alle Aufzeichnungsgeräte angeschlossen wurden, wird die Heizung eingeschaltet und der Rührer mit moderater Geschwindigkeit in Betrieb genommen, um eine äquitherme Erwärmung des Öls von der Basis aus zu erzeugen. Die Daten der Zellgrößen sowie die Temperaturwerte von Basis und Oberfläche werden für eine spätere Auswertung gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3560</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3560"/>
		<updated>2025-06-19T13:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big( &lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial x}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit $$\epsilon$$ von höherem Grad als 1 ist gleich 0. &lt;br /&gt;
Deswegen betrachten wir nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 1 (die Störungsterme) und kürzen das $$\epsilon$$ weg.  &lt;br /&gt;
Mit unseren Annahmen des steady state ergibt sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) &lt;br /&gt;
\Big) &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial }{\partial y}(p^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{p}) &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
- \rho_0 g \left( 1 + \beta \left( T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T} - T_0 \right) \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeleitungssatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \Big(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{v}) \frac{\partial }{\partial y}(T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T}) &lt;br /&gt;
\Big)&lt;br /&gt;
= k \nabla^2 (T^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{T})&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Bedingungen rechnen wir weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
T^{ss} &amp;amp;= y \frac{T_H - T_0}{H} + T_0 &lt;br /&gt;
\quad \Rightarrow \quad \frac{\partial T^{ss}}{\partial y} = \frac{T_H - T_0}{H} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 C_p \left( \frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} + \tilde{v} \frac{T_H - T_0}{H} \right) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= k \nabla^2 \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir den Term mit dem Druck entfernen, indem wir die Gleichung in X-Richtung nach $$y$$ &lt;br /&gt;
und die in Y-Richtung nach $$x$$ ableiten, und danach subtrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{u}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= -\frac{\partial \tilde{p}}{\partial x} + \mu \nabla^2 \tilde{u} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial y} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial t \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} \right)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Y-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial \tilde{v}}{\partial t} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial \tilde{p}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \tilde{v} &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \tilde{T} &lt;br /&gt;
\quad \Big| \frac{\partial}{\partial x} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial t \partial x} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{p}}{\partial y \partial x} &lt;br /&gt;
+ \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun subtrahieren wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 \left( \frac{\partial \tilde{u}}{\partial y} - \frac{\partial \tilde{v}}{\partial x} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial \tilde{T}}{\partial x}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals nach $$x$$ ableiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\rho_0 \left( \frac{\partial}{\partial t} &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) \right) &lt;br /&gt;
= \mu \nabla^2 &lt;br /&gt;
\left( \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
- \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} \right) &lt;br /&gt;
- g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenschritt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad &amp;amp;\Leftrightarrow \quad \frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} &lt;br /&gt;
= - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial^2 \tilde{u}}{\partial x \partial y} - \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
= -\left( \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial x^2} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial^2 \tilde{v}}{\partial y^2} \right) = - \nabla^2 \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
\Rightarrow \quad \rho_0 \frac{\partial}{\partial t} (- \nabla^2 \tilde{v}) &lt;br /&gt;
&amp;amp;= - \mu \nabla^4 \tilde{v} - g \rho_0 \beta \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösungen dieser PDE müssen exponentiell oder sinusförmig sein. &lt;br /&gt;
Wir setzen für $$\tilde{v}$$ und $$\tilde{T}$$:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\tilde{v} = v^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x), &lt;br /&gt;
\quad &lt;br /&gt;
\tilde{T} = T^*(y) e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Effekt ist exponentiell in der Zeit und periodisch im Raum. &lt;br /&gt;
Wir nehmen $$\sigma \in \mathbb{R}$$ an, da ein komplexes $$\sigma$$ auch zeitlich oszillieren würde (→ Eulerformel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{T}}{\partial t} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sigma \cdot T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) = \sigma \cdot \tilde{T} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &lt;br /&gt;
&amp;amp;= \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial x^2} + \frac{\partial^2 \tilde{T}}{\partial y^2} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= -\alpha^2 T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) + \frac{\partial^2}{\partial y^2} &lt;br /&gt;
\left( T^* \cdot e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \right) &lt;br /&gt;
= (-\alpha^2 + D^2) \tilde{T}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\text{Wir definieren den Operator: } D = \frac{\partial}{\partial y}, &lt;br /&gt;
\text{ daher gilt: } D \tilde{v} = \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{T} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) T^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) &lt;br /&gt;
\quad \text{Notiz: } (D^2 - \alpha^2) \text{ ist ein linearer Operator} \\&lt;br /&gt;
\nabla^2 \tilde{v} &amp;amp;= (D^2 - \alpha^2) v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x) \\&lt;br /&gt;
\nabla^4 \tilde{v} &amp;amp;= (\nabla^2)^2 \tilde{v} = (D^2 - \alpha^2)^2 v^* e^{\sigma t} \sin(\alpha x)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3558</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3558"/>
		<updated>2025-06-19T13:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Als nächstes betrachten wir eine kleine Störung des Systems. &lt;br /&gt;
Wenn die Störung des Systems kleiner wird und das System zu seinem stabilem Zustand zurückkehrt, &lt;br /&gt;
dann wissen wir, dass die kritische Temperaturdifferenz größer ist. &lt;br /&gt;
Bei der kritischen Temperaturdifferenz würde sich die Störung immer vergrößern, &lt;br /&gt;
und es würde aus dem stabilen Zustand von der Wärmeleitung in den stabilen Zustand der Konvektion übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
u = u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}, \quad &lt;br /&gt;
v = v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v}, \quad &lt;br /&gt;
T = T^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{T}, \quad &lt;br /&gt;
p = p^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{p}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Term mit einer Tilde über dem Buchstaben stellt eine kleine Störung dar, &lt;br /&gt;
die durch die Konvektion entstanden ist. &lt;br /&gt;
$$\epsilon$$ ist jedoch ein kleiner Faktor, der die Konvektion runterskaliert, &lt;br /&gt;
weil wir nur eine kleine Störung annehmen. &lt;br /&gt;
Er ist so klein, dass $$\epsilon^2$$ und alle höheren Terme vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir alle Variablen in die Navier-Stokes-Gleichung und in die Wärmeleitungsgleichung ein. &lt;br /&gt;
Wir betrachten nur Terme mit $$\epsilon$$ vom Grad 0 oder 1. &lt;br /&gt;
Das ist unsere neue Kontinuitätsgleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&amp;amp;\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{| Substitution: } u = u^{ss} + \epsilon \tilde{u}, \, v = v^{ss} + \epsilon \tilde{v} \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial}{\partial x}(u^{ss} + \epsilon \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial}{\partial y}(v^{ss} + \epsilon \tilde{v}) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} &lt;br /&gt;
+ \epsilon  \left(\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} &lt;br /&gt;
+ \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} \right) = 0 \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;\Rightarrow  \quad&lt;br /&gt;
\frac{\partial u^{ss}}{\partial x} + \frac{\partial v^{ss}}{\partial y} = 0 &lt;br /&gt;
\quad \text{und} \quad &lt;br /&gt;
\frac{\partial \tilde{u}}{\partial x} + \frac{\partial \tilde{v}}{\partial y} = 0&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Jetzt setzen wir es nach diesem Muster in die anderen drei Gleichungen am Anfang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**X-Richtung:**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
\rho_{0} \Bigg(&lt;br /&gt;
\frac{\partial }{\partial t}(u^{ss} + \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}) \frac{\partial }{\partial x}(u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u}) &lt;br /&gt;
+ (v^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{v} )\frac{\partial }{\partial y}(u^{ss}+ \epsilon \cdot \tilde{u})&lt;br /&gt;
\Bigg)&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3557</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3557"/>
		<updated>2025-06-19T13:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3556</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3556"/>
		<updated>2025-06-19T13:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3555</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3555"/>
		<updated>2025-06-19T13:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung), Gleichung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Versuch ist $$\Delta T$$ so klein, dass wir eine sehr kleine Veränderung der Dichte bekommen, die wir ignorieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch nehmen wir die Dichte in allen Termen als konstantes $$\rho_0$$ an. Die Ausnahme ist der Term für die Y-Richtung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil wir für eine Konvektion Dichteunterschiede brauchen, die von einem Temperaturunterschied herbeigeführt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nennt diese Approximation die Boussinesq-Approximation und wir benutzen sie, um die Gleichungen zu vereinfachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekommen wir für die Dichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho = \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0}))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Gravitationsterm, also den Term mit dem $$g$$. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle anderen Anwendungen nehmen wir $$\rho = \rho_{0}$$ für alle anderen Terme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umformungsschritte könnt ihr im Video nachvollziehen\footnote{\url{&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ioy-uAMOZCg}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial u}{\partial x} + \frac{\partial v}{\partial y} &amp;amp;= 0 \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0}\left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2 u \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_{0} \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &amp;amp;= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2 u - \rho_{0}(1 + \beta(T -T_{0})) g \\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho_0 C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) &amp;amp;= k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir betrachten jetzt einen stabilen Zustand / steady state unseres Systems, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die Temperatur nur durch die Wärmeleitung übergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zustand haben wir keine Bewegung, bedeutet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$u^{ss} = 0 \text{ und } v^{ss} = 0$$ stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperatur linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T^{ss} = y \frac{T_H -T_0}{H} + T_0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Veränderung des Drucks auch linear:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\frac{\partial p^{ss}}{\partial x} = 0, \quad \frac{\partial p^{ss}}{\partial y} = -g\rho_{0}(1 + \beta(T^{ss} -T_{0}))&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3554</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3554"/>
		<updated>2025-06-19T13:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thema==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dadurch hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, welche auf die untere Schicht, nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskositätskraft überwindet (die Viskosität kann man als innere Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt. Dort sinkt das Öl wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen ab. Dadurch bilden sich meist hexagonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]Die kritische Rayleigh-Zahl, bei der Konvektion anfängt, werden wir jetzt herleiten:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu betrachten wir als erstes ein Modell mit unendlich langen Platten in X-Richtung und mit Abstand H in Y-Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Platte sei Luft und die untere Platte sei unser Metall, welches die Wärme transportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Temperatur von dem Material in der oberen Schicht (Luft) und der unteren Schicht (Metall) bleibt die ganze Zeit konstant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Temperatur bei $$y = 0$$ und $$y = H$$ gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt die Temperatur der unteren Platte größer ist als die der oberen Platte, passiert ab einem bestimmten kritischen Temperaturunterschied Konvektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen auch an, dass die ringförmige Bewegung in X-Richtung periodisch ist und in Z-Richtung nur eine Erweiterung dieses Querschnitts ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist dies vernachlässigbar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit den Navier-Stokes-Gleichungen, die das Verhalten einer Flüssigkeit beschreiben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Wärmeleitung-Gleichung, um den Einfluss der Temperatur auf das System zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\subsection{Navier-Stokes-Gleichungen}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\paragraph{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung)}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
[[Datei:VersuchsaufbauNB.jpg|mini|Aufbau]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Prandtl und grashof zahl erklärung einfügen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um herauszufinden bei welcher Temperatur Differenz, mit zugehöriger Höhe, Rayleigh Bernard Konvektion anfängt, müssen wir die Rayleigh Zahl zu diesem Zeitpunkt messen. Diese Rayleigh Zahl ist die kritische Rayleigh Zahl für den Anfang von stabiler Konvektion. Da diese durch die Prandtl und Grashof Zahl definiert wird, ist sie universell für alle Stoffe und so zwischen unterschiedlichen Experimenten Vergleichbar.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Formelzeichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rayleigh-Zahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|$$Ra$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Stoffeigenschaften von Silikonöl 50cSt'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte&lt;br /&gt;
|$$960 kg/m^3$$&lt;br /&gt;
|$$\rho$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spezifische Wärmekapazität&lt;br /&gt;
|$$1,5 J/(g K)$$&lt;br /&gt;
|$$c$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeausdehnungskoeffizient&lt;br /&gt;
|$$9,5 \times 10^{-4}$$&lt;br /&gt;
|$$\gamma$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynamische Viskosität&lt;br /&gt;
|$$0,48 Pa s\mid 4,8 Pa s\mid 48 Pa s$$&lt;br /&gt;
|$$\eta$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeleitfähigkeit&lt;br /&gt;
|$$15 \times 10^{-4} J/(m s K)$$&lt;br /&gt;
|$$k$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erdbeschleunigung&lt;br /&gt;
|$$9,81 m/s^2$$&lt;br /&gt;
|$$g$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Messwerte'''&lt;br /&gt;
|'''Einheit'''&lt;br /&gt;
|'''Formelzeichen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Temperaturunterschied&lt;br /&gt;
|$$K$$&lt;br /&gt;
|$$\Delta T$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|$$cm$$&lt;br /&gt;
|$$h$$&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3364</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3364"/>
		<updated>2025-06-12T13:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|335x335px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warming scheme small.pdf|mini|643x643px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist:&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Warming_scheme_small.pdf&amp;diff=3362</id>
		<title>Datei:Warming scheme small.pdf</title>
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		<updated>2025-06-12T13:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;GG&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Graphic_klein.pdf&amp;diff=3360</id>
		<title>Datei:Graphic klein.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Graphic_klein.pdf&amp;diff=3360"/>
		<updated>2025-06-12T13:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;GG&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3359</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-12T13:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau|492x492px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist :&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern. Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3357</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3357"/>
		<updated>2025-06-12T13:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist :&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Untersuchung haben wir die kritische-Rayleigh-Zahl in der Theorie berechnet und gemessen. Ab diesem Punkt beginnt die Konvektion mit den Zellmustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei lässt sich die Größe und die Zellenform der die Zellen durch verschiedene Parameter beeinflussen, wie zum Beispiel durch h ,$$\Delta T$$ und andere stoffspezifische Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3356</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3356"/>
		<updated>2025-06-12T13:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Messaufbau klein.pdf|mini|Messaufbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist :&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben in einem Jugend Forscht Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem haben wir in jeweils Berlin und Königs-Wusterhausen den GYPT-Regionalwettbewerb gewonnen und sind dort in die Bundesrunde weitergekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Messaufbau_klein.pdf&amp;diff=3352</id>
		<title>Datei:Messaufbau klein.pdf</title>
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		<updated>2025-06-12T12:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Messaufbau&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Imageeasy.png&amp;diff=3348</id>
		<title>Datei:Imageeasy.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Datei:Imageeasy.png&amp;diff=3348"/>
		<updated>2025-06-12T12:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Skizze des Aufbaus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3341</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-06-12T12:24:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die 10 Aufgabe vom GYPT bearbeitet. Die Aufgabenstellung ist :&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $$\Delta T$$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind wir cool. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3337</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3337"/>
		<updated>2025-06-12T12:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\int_a^b x dx=\frac12(b^2-a^2)$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $\Delta T$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3336</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3336"/>
		<updated>2025-06-12T12:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$\int_a^b x dx=\frac12(b^2-a^2)$  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $\Delta T$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen. &lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3335</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=3335"/>
		<updated>2025-06-12T12:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uniformly and gently heat the bottom of a container containing a suspension of powder in oil (e.g. mica powder in silicon oil), cell-like structures may form. Explain and investigate this phenomenon.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$\int_a^b x dx=\frac12(b^2-a^2)$$  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Experiment basiert auf dem Prinzip der Konvektion. Eine Flüssigkeit, in diesem Fall Silikonöl  wird von unten homogen erhitzt. Dabei hat die untere Schicht vom Silikonöl eine kleinere Dichte und die obere Schicht eine größere. Das verursacht eine Auftriebskraft, die auf die untere Schicht nach oben wirkt. Daraufhin fängt bei einem hinreichend großen $\Delta T$ die Konvektion an, weil ab diesem Zeitpunkt die Auftriebskraft die Viskosität überwindet (die Viskosität kann man als Reibung in einer Flüssigkeit ansehen). Das erkennt man daran, dass die untere Schicht an manchen Punkten durch senkrechte Strömungen nach oben gelangt und sich beim Ausbreiten auf der Oberfläche abkühlt und wieder wegen der größeren Dichte an den Rändern der Zellen absinkt. Dadurch bilden sich meist polygonale Muster an der Oberfläche, die wir Rayleigh-Bénard-Zellen nennen. &lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=2992</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
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		<updated>2025-03-27T15:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in dem Projekt? Zum Beispiel müsste hier die IYPT-Aufgabe mit Übersetzung und dem Fokus auf Eure Parameter hin. $$\sqrt{2}$$ &lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
\begin{tikzfigure}&lt;br /&gt;
   \fontsize{22}{13.5}\selectfont&lt;br /&gt;
   \def\svgscale{2.6}&lt;br /&gt;
   \includesvg{GGT/warming_scheme3.svg}&lt;br /&gt;
\end{tikzfigure}&lt;br /&gt;
Für eine theoretische Beschreibung des Effekts haben wir folgende Annahmen getroffen:&lt;br /&gt;
\begin{itemize}&lt;br /&gt;
    \item Wir gehen davon aus, dass die obere und untere Begrenzung zwei Platten sind, die horizontal ins Unendliche gehen.&lt;br /&gt;
    \item Dabei nehmen wir an, dass der Effekt in z-Richtung der Gleiche ist wie unendlich viele zweidimensionale Querschnitte.&lt;br /&gt;
    \item Die Geschwindigkeit der Partikel, die die Platte berühren, liegt bei Null.&lt;br /&gt;
\end{itemize}&lt;br /&gt;
Mathematische Betrachtung des Modells\\&lt;br /&gt;
Für dieses System haben wir folgende Formeln benutzt:\\&lt;br /&gt;
\textbf{1. Gleichung für Masseerhaltung (Kontinuitätsgleichung):} &lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\frac{\partial \rho}{\partial t} + \frac{\partial \rho  u}{\partial x} + \frac{\partial\rho  v}{\partial y}= 0&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{2. Gleichung für Impulserhaltung:}&lt;br /&gt;
\textbf{(a) \(x\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial u}{\partial t} + u \frac{\partial u}{\partial x} + v \frac{\partial u}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial x} + \mu \nabla^2u&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{(b) \(y\)-Richtung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho \left( \frac{\partial v}{\partial t} + u \frac{\partial v}{\partial x} + v \frac{\partial v}{\partial y} \right) = -\frac{\partial p}{\partial y} + \mu \nabla^2v -\rho g&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
\textbf{Gleichung für Wärmeleitung:}&lt;br /&gt;
\begin{center}&lt;br /&gt;
\begin{math}&lt;br /&gt;
\rho C_p \left( \frac{\partial T}{\partial t} + u \frac{\partial T}{\partial x} + v\frac{\partial T}{\partial y} \right) = k \nabla^2 T&lt;br /&gt;
\end{math}&lt;br /&gt;
\end{center}&lt;br /&gt;
$U=\text{Geschwindigkeit in Z-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
$v=\text{Geschwindigkeit in Y-Richtung}$\\&lt;br /&gt;
Um dieses Problem zu lösen, haben wir es als Stabilisations-Problem angesehen und uns angeschaut, was bei einer kleinen Störung passiert. Wenn diese Störung immer größer wird, geht es in einen neuen stabilen Zustand der Konvektion über und wenn die Störung über die Zeit verschwindet, bedeutet es, dass es in den Zustand der Wärmeleitung zurückkehrt. Nach dem Lösen dieses Stabilisations-Problems, bekamen wir diese Formel zur Ermittlung von unserer erwünschten Rayleigh-Zahl, die wir beim Einsetzen von n=1 bekommen:&lt;br /&gt;
\begin{align*}    &lt;br /&gt;
 \frac{(n^2\pi^2+\alpha^{*^2})^3}{\alpha^{*^2}}=Ra=\dfrac{\beta \cdot g \cdot \Delta T \cdot {H}^{3}}{v \cdot \alpha}&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=2991</id>
		<title>Rayleigh-Bénard Konvektion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Rayleigh-B%C3%A9nard_Konvektion&amp;diff=2991"/>
		<updated>2025-03-27T15:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Erfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Thema==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in dem Projekt? Zum Beispiel müsste hier die IYPT-Aufgabe mit Übersetzung und dem Fokus auf Eure Parameter hin. $$\sqrt{2}$$ &lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
Hier stehen die grundlegenden Erkenntnisse, die in Eurem Projekt erzielt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kommen keine Rohdaten sondern möglichst gut ausgewertete Daten rein - Graphen, Ausgleichskurven, etc. mit Fehlerbetrachtung!&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Wir haben im Regionalwettbewerb gewonnen und sind in die Landesrunde weiter gekommen. Außerdem sind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Eure wichtigsten verwendeten Quellen mit Verweisen im Text!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
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	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Projekt%C3%BCbersicht&amp;diff=2990</id>
		<title>Projektübersicht</title>
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		<updated>2025-03-27T15:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: Ralyleigh-Benard angelegt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Schuljahr&lt;br /&gt;
!Projektname&lt;br /&gt;
!Bearbeitet von&lt;br /&gt;
!Wettbewerbe und Erfolge&lt;br /&gt;
!Tags&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024/25&lt;br /&gt;
|[[Rayleigh-Bénard Konvektion]]&lt;br /&gt;
|Maxim Khutko, Ansgar Eckner, Cinar Atik&lt;br /&gt;
|Jufo Landeswb. Sonderpreis, Teilnahme GYPT  &lt;br /&gt;
|Fluiddynamik, Konvektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024/25&lt;br /&gt;
|[[Vibraflame: Sound vs. Fire]]&lt;br /&gt;
|[[Index.php?title=Benutzer:Miron Goldstein|Miron Goldstein]], [[Index.php?title=Benutzer:Emil Petrow|Emil Petrow]]&lt;br /&gt;
|Jufo Regio 3. Platz Physik &lt;br /&gt;
|Acoustic&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Ruler Trick]]&lt;br /&gt;
|Lepu Coco Zhou, Eleonora Maeß, Simon Hermes &lt;br /&gt;
|Jugend Forscht:&lt;br /&gt;
Regional- und Landessieg (Physik), Teilnahme am Bundeswettbewerb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finalvortrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teamwertung Silber- und Bronzemedaille&lt;br /&gt;
|Mechanik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Magnetischer Fidget Spinner]]&lt;br /&gt;
| Paula Groß, Leander Köbis, [[Index.php?title=Benutzer:Miron Goldstein|Miron Goldstein]], [[Index.php?title=Benutzer:Emil Petrow|Emil Petrow]]&lt;br /&gt;
|Jufo Regio 3. Platz Physik &lt;br /&gt;
|Magnetismus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Luftmuskel]]&lt;br /&gt;
|Albert Hubski, Edgar Kümmerle, Sneha Paitandi&lt;br /&gt;
| Jufo Regio 2. Platz Technik&lt;br /&gt;
|Pneumatik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Gummiband]]&lt;br /&gt;
|Emil Petrow, Luis Cornely, Ansgar Eckner&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Mechanik, Kräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Non-contact Resistance]]&lt;br /&gt;
|Jenny Soldatova, Maxim Khutko &lt;br /&gt;
|Jufo Regio 2. Platz, GYPT&lt;br /&gt;
|LRC-Schwingkreis, Elektrizitätslehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Walker 1]]&lt;br /&gt;
|Kurt Stiller, Yuzhou Shi&lt;br /&gt;
|Jufo Regio Preis für bestes interdisziplinäres Projekt, GYPT&lt;br /&gt;
|Mechanik, Slip/Stick&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Walker 2]]&lt;br /&gt;
|Mihail Georgiev, Tom Wurzbacher, Nabil Al Haj Bakri &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Mechanik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Shake It]]&lt;br /&gt;
|Luise Zeidler, Maiya Knopp, Mia Rösener &lt;br /&gt;
|GYPT, LW Jufo 2. Platz&lt;br /&gt;
|Akustik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Cushion Catapult]]&lt;br /&gt;
|Donika Kufliju, Nutsa Dzamashvili&lt;br /&gt;
|BeGYPT&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Ruler Trick X]]&lt;br /&gt;
| Almas Yusefzai, Theo Sabat&lt;br /&gt;
|BeGYPT, Jufo Regio&lt;br /&gt;
|Mechanik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023/24&lt;br /&gt;
|[[Strawberry Solar Cell]]&lt;br /&gt;
|Greta Mutter, Charlotte Paul&lt;br /&gt;
|Jufo Regional Wettbewerb Sonderpreis&lt;br /&gt;
|Elektrizität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23 &lt;br /&gt;
|[[Jet refraction]]&lt;br /&gt;
|Jolanda Fehlinger&lt;br /&gt;
| Jugend forscht: 2. Platz Regionalwettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
|Elektrizität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23 &lt;br /&gt;
|[[Faraday Waves]]&lt;br /&gt;
|Demian Schöneberger&lt;br /&gt;
|GYPT Online Wettbewerb 2. Platz&lt;br /&gt;
|Fluidphysik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[https://www.herder-oberschule.de/phyxzwiki/index.php?title=Magnetic_Mechanical_Oscillator Magnetic Mechanical Oscillator]&lt;br /&gt;
|Simon Hermes&lt;br /&gt;
|BeGYPT Teilnahme&lt;br /&gt;
| Mechanik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Eine Disk als Alarmanlage]]&lt;br /&gt;
|Alexander Timofeev&lt;br /&gt;
|Jugend forscht: 3. Platz Regionalwettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
|Akustik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Magic Stick Trick]]&lt;br /&gt;
|Charlotte Paul, Greta Mutter, Gabrijela Dropulja&lt;br /&gt;
|Jugend forscht: Sonderpreis (Regio)&lt;br /&gt;
|Reibung, Kraftbrücken, ...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Coloured Line]]&lt;br /&gt;
|Shirin Akhmedova, Eleonora Maeß, Lepu Coco Zhou&lt;br /&gt;
| Jugend forscht: Sonderpreis (Regio)&lt;br /&gt;
|Optik, Beugung, Interferenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Magneto-Mechanischer Oszillator|Magnetic Mechanical Oscillator]]&lt;br /&gt;
|Uladzimir Khutko, Egor Popov, Nicolas Dreyer, Daniel Graßhoff&lt;br /&gt;
| Jugend forscht:Qualifikation zum Landeswettbewerb als interdisziplinäres Projekt&lt;br /&gt;
GYPT Plätze 13,17 und 33 in der Bundesrunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Teamwertung Silber und Bronzemedallien&lt;br /&gt;
|Mechanik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Thermoacoustic Engine Q2|Thermoacoustic Engine]]&lt;br /&gt;
|Dalia Abu Ta'a, Lilly Roters, Richard Bonello&lt;br /&gt;
|GYPT 4. Platz (Team)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Einzelplatzierungen&lt;br /&gt;
|Thermodynamik, Akustik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Thermoacoustic Engine]]&lt;br /&gt;
|Lara Hermes, Katharina Horn-Phenix, Rasmus Stegelmann&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 1. Platz Regionalwettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
BeGYPT Einzelplatzierungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Einzelplatzierungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Teamwertung Silber-Medallie&lt;br /&gt;
|Thermodynamik, Akustik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23 &lt;br /&gt;
|[[Ball on a Ferrite Rod|Ball on Ferrite Rod]]&lt;br /&gt;
|Fabian Schmitt, Philipp Werner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 3. Platz Regionalwettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
BeGYPT Einzelplatzierung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BeGYPT Gruppenplatzierung 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Einzelplatzierung 17&lt;br /&gt;
|Mechanik, Stochastik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022/23&lt;br /&gt;
|[[Ponyo's Heat tube]]&lt;br /&gt;
|Oleg Solovyev,&lt;br /&gt;
Nikolaj Sankov,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robin Schulze-Tammena&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 1. Platz Regionalwettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
Jugend Forscht: 3. Platz Landeswettbewerb (Physik) &lt;br /&gt;
| Thermodynamik,&lt;br /&gt;
Hydrodynamik,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konvektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021/22&lt;br /&gt;
|[[Die perfekte Sandburg]]&lt;br /&gt;
|Lara Hermes,&lt;br /&gt;
Rasmus Stengelmann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix-Ramón Sindermann&lt;br /&gt;
|Jugend-Forscht: 2. Platz Landeswettbewerb (Geo- und Raumwissenschaften)&lt;br /&gt;
|Granulare Materie, Kapillareffekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021/22&lt;br /&gt;
|[[Three-Sided Dice]]&lt;br /&gt;
|Fabian Schmitt,&lt;br /&gt;
Philipp Werner,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanyang Lu&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 2. Platz Regionalwettbewerb (Mathematik/Informatik)&lt;br /&gt;
GYPT Einzelplatzierungen 6 und 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT Gruppenplatzierung 2 und 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BeGYPT Einzelplatzierungen 1 und 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BeGYPT Gruppenplatzierungen 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bronzemedaille im AYPT 2022&lt;br /&gt;
| Mechanik, Stochastik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021/22&lt;br /&gt;
|[[Boycott Effect]]&lt;br /&gt;
|Antonia Macha,&lt;br /&gt;
Katharina Horn-Phenix&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 1. Platz Landeswettbewerb (Physik),&lt;br /&gt;
GYPT: Best Report, Erstplatzierung (Einzel), Silber-Medaille (Team),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silber-Medaille im IYPT 2022&lt;br /&gt;
| Fluiddynamik, Konvektion, Sedimentation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018/19&lt;br /&gt;
|[[Filling up a bottle]]&lt;br /&gt;
|Timo Huber&lt;br /&gt;
|GYPT: Best Report, Top 10 Einzelwertung&lt;br /&gt;
|Fluidmechanik, Frequenzanalyse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017/18&lt;br /&gt;
|[[Untersuchung des Magnus-Effekts und Bau eines Flettner-Flugzeugs]]&lt;br /&gt;
|Timo Huber&lt;br /&gt;
|Jugend Forscht: 1. Platz Landeswettbewerb (Physik)&lt;br /&gt;
|Fluidmechanik, Modellbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Musterprojekt]] (Vorlage)&lt;br /&gt;
| Dr. Falk Ebert&lt;br /&gt;
|Vorlage für Projekteinträge des Wikis&lt;br /&gt;
| Vorlage&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2766</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2766"/>
		<updated>2024-06-09T14:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Fehlerbetrachtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden die Fehler, der Resonanzfrequenz berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2764</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2764"/>
		<updated>2024-06-09T14:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Magnetische Eigenschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2763</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2763"/>
		<updated>2024-06-09T14:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Fehlerbetrachtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2762</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2762"/>
		<updated>2024-06-09T14:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2761</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2761"/>
		<updated>2024-06-09T14:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2760</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2760"/>
		<updated>2024-06-09T14:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2759</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2759"/>
		<updated>2024-06-09T14:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Theorie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$ in Hz;&lt;br /&gt;
!Fehler Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.141 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
|$$\pm$$6.4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|$$\pm$$0.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|$$\pm$$2.414&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|$$\pm$$4.673&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2757</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2757"/>
		<updated>2024-06-09T14:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Verhalten der jeweiligen Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|384x384px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2756</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2756"/>
		<updated>2024-06-09T14:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Verhalten der jeweiligen Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|364x364px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2755</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2755"/>
		<updated>2024-06-09T14:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem Kondensator gemessen und einmal parallel zum Wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die Messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich an gleichen Zeitpunkten gleich verhalten. Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|378x378px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|353x353px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. Während der Stromfluss unveröndert ist ist die Spannung minimal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$ &lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;nowiki&amp;gt; \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dankessagung==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2612</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2612"/>
		<updated>2024-06-08T22:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Verhalten der jeweiligen Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem kondensator gemessen und einmal parallel zum wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|378x378px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert|404x404px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich gleich verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos|402x402px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert|371x371px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert|353x353px]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$&lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dankessagung ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2610</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2610"/>
		<updated>2024-06-08T22:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem kondensator gemessen und einmal parallel zum wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|zentriert]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht , dass bedeutet das die Spannung und der Stromfluss sich gleich verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird aus den zwei obingen Graphen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|links|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|zentriert]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Die Phase verändert sich so, dass die Spannung dem Strom voreilt . Das sieht man daran, dass die Spannung am Nullpunkt maximal ist und Der Stromfluss nur anfängt sich zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|zentriert]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier sehen wir , dass gegenteil vom verhalten des Kondensators. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$&lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dankessagung ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2609</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2609"/>
		<updated>2024-06-08T22:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Verhalten der jeweiligen Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem kondensator gemessen und einmal parallel zum wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$&lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dankessagung ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2608</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2608"/>
		<updated>2024-06-08T22:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem kondensator gemessen und einmal parallel zum wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand I über t.png|links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$&lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dankessagung ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2607</id>
		<title>Non-contact Resistance</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://phyxz.herder-oberschule.de/index.php?title=Non-contact_Resistance&amp;diff=2607"/>
		<updated>2024-06-08T22:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MaximK: /* Verhalten der jeweiligen Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Non-contact Resistance==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The responses of a '''LRC circuit''' driven by an '''AC source''' can be changed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
by inserting either a '''''non-magnetic metal''''' '''''rod''''' or a '''''ferromagnetic''' '''rod''''' into the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inductor coil. How can we obtain the '''magnetic''' and '''electric''' '''properties''' of the&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inserted rod from the circuit’s responses?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Arbeit untersuchen wir, wie wir die elektrischen und magnetischen Ei-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genschaften eines Metalls herausfinden können, welches sich in einer Spule in einem RLC-Schaltkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet. Dabei untersuchen wir ferromagnetische und nichtmagnetische Metalle. Hierbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
interpretieren wir die Aufgabe so, dass wir die Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreises im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experiment verändern können. Anschließend formulieren wir einen Zusammenhang um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Aufgabe zu erfüllen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein RLC-Schwingkreis? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151224.png|mini|Abbildung 1: RLC-Schwingkreis]]&lt;br /&gt;
Ein '''RLC-Schwingkreis''' ist eine elektrische Schaltung, welche aus einer Spule (L), einem Widerstand (R) und einem Kondensator (C) besteht, die elektromagnetische Schwingungen ausführen kann. In unserem Fall wird der RLC-Schwingkreis von einer Wechselstromquelle (AC) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule speichert elektrische Energie in ihrem Magnetfeld, wenn Strom durch sie fließt. Dieses Magnetfeld wird später wieder zurück in Strom umgewandelt. Dies sorgt für die Schwingungen zusammen mit dem Kondensator. Der Kondensator speichert elektrische Energie in seinem elektrischen Feld, wenn eine Spannung angelegt wird. Danach entlädt er sich über den elektrischen Schwingkreis. Der Widerstand bietet Widerstand gegen den Stromfluss im Schaltkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Gleichstromquelle benutzen würden, würde die Schwingung nach einiger Zeit aufhören. Durch den Widerstand würde sich die Schwingungsdauer verkürzen, da ein Teil des Stroms verschwinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spule und den Kondensator parallel zueinander geschaltet, und den Widestand in Reihe, um den eigentlichen Schwingkreis von dem Widerstand zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A1.png|zentriert|mini|762x762px]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir in dem Bild unseren Aufbau. Dieser besteht aus einem Kondensator, einer Spule und einem Widerstand.der Kondensator und die Spule werden hierbei parallel geschalten und der Widerstan dann in Reihe. Die weißen Fixierungen wurden für das Analog Discovery 2 benutzt. Wir haben  dann die Spannung parallel zur Spule und dem kondensator gemessen und einmal parallel zum wiederstand.Dabei achteten wir auf die Resonanzfrequenz, weil diese in zukunft sehr wichtig sein wird. Diese wird in der Theorie später erklärt. Die messungen wurden unter veränderung von der Frequenz durchgefürt und so lange gemacht bis wir die Resonanzfrequenz gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten der jeweiligen Elemente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Aufbau haben wir drei Bestandteile(der Widerstand,der Kondensator und die Spule).Jetzt schauen wir uns nun an, wie sich die jeweiligen Bestandteile verhalten wenn Strom durchfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand :&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand I über t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Widerstand U über t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spule:&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule I eber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spule u ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kondensator:&lt;br /&gt;
[[Datei:KOndensator I ueber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondensator u uber t.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim durchflißen vom Strom verändert sich die Phase von Strom und Spannung.Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theorie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In unserem Experiment sind folgende Parameter wichtig für unsere Vorgehensweise:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''L''' - Induktivität der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C''' - Kapazität des Kondensators&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R''' - Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A''' - Querschnittsfläche der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''N''' - Windungsanzahl der Spule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_0$$''' - Magnetische Feldkonstante&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$μ_r$$'''- Magnetische Permeabilität des Spunlenkerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$Ꞷ$$''' - Kreisfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''$$f_0$$''' - Eigenfrequenz des RLC-Schwingkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 153317.png|mini|Abbildung 2: RLC-Schwingkreis; Messung]]&lt;br /&gt;
In unserem theoretischen Ansatz betrachten wir zuerst die Spannung $$U_{LC}$$ über den zueinander parallel geschalteten Spule (L) und einem Kondensator (C), während über dem Widerstand (R) die Spannung $$U_R$$ anliegt. Gemäß den Kirchhoffschen Gesetzen sollte die über der Spule und dem Kondensator abfallende Gesamtspannung $$U_{LC}$$ gleich der Spannung über der Spule $$U_L$$ und dem Kondensator $$U_C$$ sein, während die Spannung über dem Widerstand $$U_R$$ separat betrachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$U_{LC}$$ = $$U_L$$ = $$U_C$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstände in einem Wechselstromkreis, nämlich der Spule (L) und dem Kondensator (C), sind frequenzabhängig und können durch folgende Formeln berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL = ωL und RC = $$\frac{1}{wC}$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist ω die Kreisfrequenz. Das bedeutet, dass bei einer hohen Frequenz ω der Widerstand des Kondensators klein ist und der von der Spule groß. Dementsprechend bei einer niedrigen Frequenz $$ω$$ andersherum. Nun können wir uns im Extremfall von ganz großen Frequenzen also vorstellen, dass die Spule garnichts mehr durchlässt und damit eine Unterbrechung des Stromkreises darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wäre es nur noch der Kondensator in einem Wechselstromkreis. Hier wissen wir, dass der Stromfluss der Spannung voreilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Extremfall von ganz kleinen Frequenzen können wir uns vorstellen, dass sich nur noch die Spule in dem Wechselstromkreis befindet. In dem Fall eilt die Spannung dem Strom vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Frequenz müssten wir nutzen, damit die Widerstände des Kondensators und der Spule gleich sind? Dies tun wir rechnerisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RL &amp;amp;= RC\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ωL &amp;amp;= \frac{1}{wc}\\&lt;br /&gt;
ω^{2}L &amp;amp;= \frac{1}{C}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ω^{2} &amp;amp;= \frac{1}{CL}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145507.png|mini|Abbildung 3: Wellen nicht in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir, dass wir die Eigenfrequenz brauchen um denselben Widerstand der beiden Komponenten zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 145515.png|mini|Abbildung 4: Wellen in Phase; mV über ms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb haben wir für jeden Kern die Eigenfrequenz gesucht um sie miteinander vergleichen zu können. Dies haben wir folgendermaßen gemacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Programs WaveForms konnten wir die Spannung, wie in Abbildung 2 gezeigt, messen. Dabei entstanden 2 Wellen, die die Spannung zeigten (Abbildung 4). Daraufhin haben wir so lange die Kreisfrequenz geändert, bis wir den Moment wo beide Wellen in Phase sind gefunden haben(Abbildung 5). Diesen Vorgang haben wir mit jedem Metall gemacht und sind auf folgende Ergebnisse gekommen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Eigenfrequenz $$f_0$$; Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|26.1047 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|5.6786 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|22.8662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|35.6340&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|32.9353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schon ausgerechnet, gibt es folgende Formel für die Eigenfrequenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f_0 &amp;amp;= \frac{1}{2π\sqrt{LC}}\\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unser Kern in der Spule befindet, interessiert uns das, was sich da verändert. Deshalb schauen wir auf die Induktivität. Dafür stellen wir die Formel folgendermaßen um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L = \dfrac{1}{4π^2 (f_0)^2 C}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir die Induktivität für alle unsere Kerne herausgefunden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!Induktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|32, 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|683, 47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|42, 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|17, 35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|20, 32&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-05-30 151641.png|mini|Abbildung 5: Wirbelströme in einer Spule]]&lt;br /&gt;
Bei den elektrischen Eigenschaften schauen wir uns vor allem die Wirkung der entstehenden Wirbelströme auf die Spule. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten ein Kern, dessen Leitfähigkeit sehr hoch ist würde das bedeuten, dass sehr viele Wirbelströme entstehen. Im Extremfall könnte man sich die Situation wie in Abbildung 6 vorstellen. Da die Wirbelströme entgegen dem eigentlichen Stromfluss wirken (Lenz´sches Gesetz), &amp;quot;verschwindet&amp;quot; ein Teil der Spule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür nutzen wir die Formel für die Induktivität einer Spule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L=\dfrac{\mu_0\cdot\mu_r\cdot A\cdot N^2}{l}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an, dass alle Parameter außer N konstant sind. N ändert sich mit dem jeweiligen Metall, da die Leitfähigkeit verschieden ist. Dies können wir allerdigs nur für die nicht magnetischen Kerne machen, da $\mu$ bei ihnen ungefähr 1 ist. Dabei ist das $$\mu_r$$ bei ferromagnetischen Metallen größer. Nun führen wir ein \Tilde{N} ein, welches das Verhältnis zwischen der Induktivität vom Kern und der Induktivität von Luft ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;$$\tilde{N} =\sqrt{ \dfrac{L_{kern}}{L_{luft}}}$$&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 163610.png|mini|Abbildung 6: $$\tilde{N}$$ über $$\rho$$]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-02 171545.png|mini|Abbildung 7: Diagramm mit Fit-Funktion]]&lt;br /&gt;
Dabei kriegen wir folgende Ergebnisse:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese packen wir nun in ein Diagramm wobei wir den spezifischen Widerstand auf der X-Achse und $$\tilde{N}$$ auf der Y-Achse haben (Abbildung 6). Beim Konstruieren eines Graphen durch diese Datenpunkte, erkennen wir, dass es eine Exponential Funktion sein könnte. Wenn der spezifische Widerstand 0 ist, würden unendlich viele Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre 0. Wenn der spezifische Widerstand jedoch unendlich groß wäre, würden keine Wirbelströme entstehen und $$\tilde{N}$$ wäre dementsprechend 1. Indem wir eine Exponential Funktion durch diese Datenpunkte durchgehen lassen, können wir auch das $$\tilde{N}$$ von den ferromagnetischen Kernen erfahren, da wir ja ihren spezifischen Widerstand kennen (Abbildung 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kriegen wir insgesamt folgende Werte raus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule&lt;br /&gt;
!$$\tilde{N}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|235.01&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|186.98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|202.88&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magnetische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bei den magnetischen machen wir fast dasselbe wie bei den elektrischen Eigenschaften nur, dass wir uns diesmal auf $$\mu_r$$ fokussieren. Wir führen also das sogennante $$\tilde{\mu}$$ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\tilde{\mu_r} = \dfrac{L_{metall}}{L_{luft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nehmen wir an,dass alle Parameter konstant sind außer $$\mu_r$$.  Dabei ignorieren wir das sich veränderne N durch die elektrischen Eigenschaften der Kerne. Wir kommen auf folgende Werte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\tilde{\mu_r}$$&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrite&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem $$\tilde{\mu_r}$$ können wir nun das $$\mu_r$$ von jedem Kern berechnen. Daraus könnten wir schließen um welches Material es sich in der Spule handelt. Dafür müssen wir folgendes berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\mu_{kern} = \mu_{Luft} \cdot \tilde{\mu_r}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgender Tabelle vergleichen wir die Werte, die wir rausbekommen haben, mit den Werten aus dem Internet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Kern der Spule &lt;br /&gt;
!$$\mu_kern$$&lt;br /&gt;
!$$\mu_r$$ internet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luft&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ferrit&lt;br /&gt;
|21, 134&lt;br /&gt;
|4 − 10000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahl&lt;br /&gt;
|2 &lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aluminium&lt;br /&gt;
|0.536&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blei&lt;br /&gt;
|0.628&lt;br /&gt;
|$$\approx$$ 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Снимок экрана 2024-06-03 184657.png|mini|Abbildung 9: Ferrit - Diagram|289x289px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können erkennen, dass der Wert von Ferrit relativ klein ist. Dazu haben wir einen Graphen gefunden, welcher diesen Fehler erklärt (Abbildung 9). Dieser zeigt, dass das \mu_r von Ferrit vom Verhältnis der Länge und des Diameters der Spule, abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall ist das Verhältniss ungefähr 4,6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Diagram müsste unser $$\mu_r$$ ungefähr 20 betragen, was auch der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Folgende Aspekte sorgen in unserem Experiment für Fehler in Messungen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1.Kerne der Spule&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne, die wir genutzt haben könnten Unreinheiten enthalten, was für eine veränderte Leitfähigkeit oder einen veränderten Magnetismus sorgen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kerne hatten außerdem eine leicht unterschiedliche Länge, was dementsprechend zu Verfälschungen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2.Messgeräte&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Analog Discovery 2, welchen wir für die Messungen der Spannung genutzt haben hat eine Fehlerquote von 1.5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;3.Messfehler mithilfe von der Studentschen t-Verteilung berechnen&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei benutzen wir  die Stichprobenvarianz der t-Verteilung, die lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
S_{\overline{X}} &amp;amp;= \sqrt{\frac{\sum\limits_{n=0}^N (X_{i}-\overline{X})^2}{N \cdot(N-1)}}\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Diese Formel bekommen wir indem wir jedes Ergebnis so Definieren können:&lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
X =  \overline{X} \pm \delta X&lt;br /&gt;
\end{align} &lt;br /&gt;
und jeden Fehler &lt;br /&gt;
\begin{align}&lt;br /&gt;
  \delta X &amp;amp;= t \cdot S_{\overline{x}}&lt;br /&gt;
\end{align}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Variablen werden so definiert:&lt;br /&gt;
\begin{align*}&lt;br /&gt;
        X_{i} &amp;amp;= \text{separate Messungen}\\&lt;br /&gt;
        N &amp;amp;= \text{Anzahl der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        \overline{X} &amp;amp;= \text{Mittelwert der Messungen}\\&lt;br /&gt;
        t &amp;amp;= \text{Student's t-koefficient}\\\\&lt;br /&gt;
\end{align*}&lt;br /&gt;
Um denn Studentschen t-Verteilung Koefficient zu ermitteln schauen wir in eine Tabelle wo für jede Wahrscheinlichkeit und Anzahl von Messungen ein Koefficient steht. Damit wurden alle Fehler in dieser Präsentation berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dankessagung ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen Personen bedanken, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Dank an Dr. Falk Ebert, der dieses Projekt betreut und teilweise begutachtet hat, für Vorschläge zum Mess- und Experimentieraufbau, Hinweise zur Theorie, und konstruktive Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bedanken wir uns bei Antonia Macha, die als Betreuerin im PhyZ- Kurs uns besonders bei der Nutzung von Overleaf geholfen hat und auch immer für uns da war, egal ob bei fehlender Motivation oder auch beim Misslingen von Experimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bedanken wir uns bei Fabian Schmitt, der uns mit vielen Tipps zu den Experimenten und konstruktiver Kritik mit auf die Wettbewerbe vorbereitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bedanken wir uns bei Mikhail Soldatov für die Bereitstellung der Materialien und Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wollen wir uns bei unseren Mitschülern im PhyZ-Kurs bedanken, die alle auf ihre eigene Art und Weise zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es durch Fragen, Kritik oder auch einfach durch mentale Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt können wir also sagen, dass die Metalle egal ob ferromagnetisch oder nichtmagnetisch, eine Wirkung auf den RLC-Schwingkreis haben. Dabei spielt bei den ferromagnetischen eher der Magnetismus eine große Rolle, wobei bei nicht magnetischen Metallen die Leitfähigkeit das Wichtigste ist. Wir können anhand der Messwerte die Metalle nach ihrer Leitfähigkeit und ihrem Magnetismus ordnen. Allerdings können wir meistens nicht genau bestimmen, welches Material sich in der Spule befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Jugend forscht Regionalwettbewerb 2. Platz und ein Sonder-Prei. Insgesamt 120€.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GYPT 2. Runde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Spule u über t.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MaximK</name></author>
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		<author><name>MaximK</name></author>
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