Dripping Faucet: Unterschied zwischen den Versionen
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Bis auf die 4 Messung bei welcher wir aufgrund von Hintergrundgeräuschen Probleme beim auswerten hatte, passen hier sehr gut zu unserer Theorie, doch wollten wir noch einmal testen was passiert, wenn wir das Experiment mit möglichst kleinen Geschwindigkeiten durchführen. Hier haben wir eine andere Pipette benutzt und folgende Ergebnisse erlangt: | Bis auf die 4 Messung bei welcher wir aufgrund von Hintergrundgeräuschen Probleme beim auswerten hatte, passen hier sehr gut zu unserer Theorie. Hierbei muss angemerkt werden, dass aufgrund von Reibung die Austrittsgeschwindigkeit sich bis erst bei sehr großen Höhenunterschieden fast ein lineares Verhältnis zur Höhe hat, doch wollten wir noch einmal testen was passiert, wenn wir das Experiment mit möglichst kleinen Geschwindigkeiten durchführen. Hier haben wir eine andere Pipette benutzt und folgende Ergebnisse erlangt: | ||
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Version vom 11. Juni 2025, 21:58 Uhr
1. Thema (Saskia)
Worum geht es in dem Projekt? Zum Beispiel müsste hier die IYPT-Aufgabe mit Übersetzung und dem Fokus auf Eure Parameter hin. $$\sqrt{2}$$
2. Theorie (Aufgeteilt)
2.1 Geschwindigkeit (Saskia)
---
2.2 Reibung (Linus)
Um die Reibung zu berücksichtigen haben wir die Darcy-Weisbach Gleichung[4] benutzt.
$$Δp =λ \cdot \frac{L}{D} \cdot \frac{ρ}{2} \cdot v²$$
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
| $$λ$$ | Reibungskoeffiziente |
| $$L$$ | Länge des Schlauches |
| $$D$$ | Durchmesser des Schlauches |
Dies können wir nun also in unsere Vereinfachung der Bernoulli-Gleichung aus 2.1 einsetzen:
$$gh = \frac{1}{2}v²+\frac{Δp}{ρ}$$ und die Formel für $$Δp$$ einsetzen:
$$gh = \frac{1}{2}v²+λ\cdot\frac{L}{D}\cdot\frac{v²}{2}$$
und nach einigen Umformungen erhalten wir:
$$gh = v²(\frac{1}{2}+\frac{λ}{2}\cdot\frac{L}{D}$$)
$$v=\sqrt{\frac{2gh}{1+λ\cdot\frac{L}{D}}}$$
So erhalten wir eine formel um die Geschwindigkeit in Abhängigkeit von $$h$$ zu berechnen.
Das Problem dieser Formel ist allerdings, dass $$λ$$ geschwindigkeitsabhängig ist und wir so eine implizite Gleichung haben. Um dies zu lösen bleiben wir erst einmal bei:
$$gh = v²(\frac{1}{2}+\frac{λ}{2}\cdot\frac{L}{D}$$)
Da wir einen laminaren Strom haben können wir nun $$λ$$ mit Hilfe des Gesetz von Hagen-Poiseuille[5] mit $$\frac{64}{Re}$$ substituieren, wobei $$Re$$ die Reynolds-Zahl ist. Diese lässt sich in unserem Fall berechnen mit:
$$Re = \frac{ρvD}{µ}$$ ($$µ$$ ist hier die dynamische Viskositätskonstante des Fluids). So erhalten wir: $$gh = v²(\frac{1}{2}+\frac{32µL}{ρvD²})$$, was sich wieder ausmultiplizieren und vereinfachen lässt zu:
$$0 = v²+\frac{64vµL}{ρD²}-2gh$$
diese Quadratische Gleichung lässt sich für $$v$$ lösen:
$$v = \pm \sqrt{(\frac{32µL}{ρD²}^{2}+2gh)}-\frac{32µL}{ρD²}$$
da wir nur positive Geschwindigkeiten betrachten, ist die Gleichung also:
$$v = \sqrt{(\frac{32µL}{ρD²}^{2}+2gh)}-\frac{32µL}{ρD²}$$
so können wir also die Geschwindigkeit nach einer heruntergeflossenen Höhe $$h$$ in Abhängigkeit der relevanten Parameter mit betrachteter Reibung berechnen.
2.3 Frequenz (Saskia)
---
2.4 Strahlenbildung (Linus)
2.4.1 Strahlenform
Qualitativ können wir die Strahlform dadurch erklären, dass durch beschleunigendes Wasser, die Querschnittsfläche kleiner sein muss um die Masseerhaltungsprinzipien zu erfüllen. Dies führt zu einem Strahl welcher sich zuschnürt je tierfer er Fällt.
Die Quantitative Analyse können wir mit der Kontinuitätsgleichung beginnen[6]:
$$\dot V = v(h)\cdot A(h)$$= v_{0}\cdot A_{0}
Diese können wir mit der Annahme, dass der Querschnitt immer ein perfekter Kreis ist vereinfachen zu:
$$r(h)²\cdot \pi = \frac{v_{0}\cdot A_{0}}{v(h)}$$
$$r(h)² = \frac{v_{0}\cdot r_{0}^{2}}{v(h)}$$
$$r(h) = \sqrt{\frac{v_{0}\cdot r_{0}^{2}}{v(h)}}$$
$$r(h) = \sqrt{\frac{v_{0}\cdot r_{0}^{2}}{2gh+v_{0}}}$$
Da nach einer gewissen Falldistanz die Geschwindigkeitskomponente von $$2gh$$ die von $$v_{0}$$ stark übersteigt ist die Form also annäherungsweise mit der Formel:
$$r(h) = h^{-\frac{1}{4}}\cdot \sqrt{\frac{v_{0}\cdot r_{0}^{2}}{2g}}$$ beschreibbar. Dies ist nützlicher da wir $$\sqrt{\frac{v_{0}\cdot r_{0}^{2}}{2g}}$$ als Konstante $$k_s$$ darstellen können und so $$r(h)$$ mit: $$r(h) = h^{-\frac{1}{4}}\cdot k_s$$ darstellen können, was die Form sehr einfach beschreibt.
2.4.2 Tropfentrennung
Um nun herauszufinden wo sich die Tropfen trennen müssen wir erst einmal verstehen wie dieses Trennen funktioniert. In einem jeden Strahl bilden sich kleine Störungen diese werden über Zeit stärker durch Druckunterschiede. Sobald sie stark genug werden trennt sich der Strahl zu Tropfen auf. Da wir diese Störungen nicht genau berechnen können, werden wir versuchen die Zeit $$t$$ zu berechnen die Tropfen mit einer gewissen Startgeschwindigkeit $$v_0$$ brauchen um eine Distanz $$s$$ zu fallen. Wenn wir nun die Distanz messen, welche die Tropfen fallen können wir berechnen wie lang es gedauert hat. Unsere Annahme hier ist es, dass diese Zeit mit $$v_0$$ konstant bleibt.
Die Distanz nach Zeit $$t$$ lässt sich berechnen mit: $$s = t²\frac{g}{2}+t\cdot v_{0}$$
Hier haben wir also wieder eine simple Quadratische-Gleichung, welche sich lösen lässt mit:
$$0 = t²\frac{g}{2}+t\cdot v_{0}-s$$
$$0 = t²+t\cdot \frac{2v_{0}}{g}-\frac{2s}{g}$$
$$t = \frac{\sqrt{{v_0}^2+2sg}-v_0}{g}$$
3. Aufbau (Saskia)
Mit diesem Aufbau wurden Eure Messungen durchgeführt. Dieser Abschnitt lebt von guten(!) Fotos bzw. Skizzen.
Anfängliche Aufbauten, die später verworfen wurden, können erwähnt werden aber müssen ausgiebig betrachtet werden.
4. Daten (Linus)
4.1 Geschwindigkeiten
Für unsere erste Messung haben wir Folgende Ergebnisse bekommen:
Fehlerquellen:
- Messung von:
- Massen: 0.5g pro Messung
- Zeit: 0.5s pro Messung
Bis auf die 4 Messung bei welcher wir aufgrund von Hintergrundgeräuschen Probleme beim auswerten hatte, passen hier sehr gut zu unserer Theorie. Hierbei muss angemerkt werden, dass aufgrund von Reibung die Austrittsgeschwindigkeit sich bis erst bei sehr großen Höhenunterschieden fast ein lineares Verhältnis zur Höhe hat, doch wollten wir noch einmal testen was passiert, wenn wir das Experiment mit möglichst kleinen Geschwindigkeiten durchführen. Hier haben wir eine andere Pipette benutzt und folgende Ergebnisse erlangt:
Fehlerquellen:
- Fallen des Wasserspiegels
- Messung von:
- Zeit: 0.5s pro Messung
- Massen: 0.5g pro Messung
Wie mann sehen kann divergieren Theorie und Messungen hier schon sehr viel mehr, doch sind sie immer noch ziemlich ähnlich.
4.2 Frequenz
Unsere Messungen zur Frequenz der Tropfen im gleichmäßigen Tropfregime gaben uns folgende Ergebnisse:
Die vierte Messung ist hier ebenfalls leicht unter dem erwartetem Wert, was wie zuvor beschrieben zu erwarten ist. Sonst sind die gemessenen Werte der Theorhetischen Vorhersage wieder sehr nahe.
Um die Imprezision in der Theorie zu berechnen, haben wir unsere vorherige Standartabweichung der Messungen von der Theorie aus 4.1 genommen und diese als Ungenauigkeit für die Geschwindigkeit in unserer Frequenz formel verwendet.
Um diese der Messungen zu berechnen wird die Standartabweichung der Frequenzen in der Tonaufnahme benutzt.
Fehlerquellen:
- Hintergrundgeräusche
- Geschwindigkeit
- Fallen des Wasserspiegels
- Messung von:
- Höhe: 0.5mm pro Messung
4.3 Strahlen
Unsere Messungen zur Länge der Strahlen im gaben uns folgende Ergebnisse:
Fehlerquellen:
Messungen von:
- Auditive Messung der Höhe
- Fallen des Wasserspiegels
- Messung der Höhe
- Höhe der Wasserhöhe 0.5mm pro Messung
Wenn wir diese mit Hilfe unserer Formel aus 2.4.2 auswerten, erhalten wir die Zeit in welcher sich die Tropfen aufgeteilt haben.
Usere Daten hierfür sind:
Wie zu sehen sind scheint die Zerfallszeit auch über eine große Spannweite an Fallhöhen ziemlich konstant zu bleiben. Dies passt mit unseren Annahmen aus 2.4.2.
Wir haben eine durchschnittliche Auftrennzeit von $$0.225s$$ gemessen. Diese theorhetisch herleiten zu können ist ebenfalls eines unserer zukünftigen Ziele.
5. Fazit (Saskia)
Eine kurze Zusammenfassung eurer Erkenntnisse.
6. Erfolge (Linus)
GYPT Bundesrunde (Linus J. Konnerth)
BeGYPT 12. Platz (Linus J. Konnerth)
7. Quellen (Linus)
[2] Spektrum der Wissenschaft, “Bernoulli Gleichung”
[3] LEIFIphysik, “Kontinuitätsgleichung”
[4] G.O. Brown: . In: . American Society of Civil Engineers, 2003, S. 34–43, doi:10.1061/40650(2003)4 (englisch).
[5] https://www.engineeringtoolbox.com/minor-pressure-loss-ducts-pipes-d_624.html
[6] V. Grubelnik and M. Marhl, “Drop formation in a falling stream of liquid,”